Kinderzimmer richtig einrichten: 7 Tipps für einen Raum der mit deinem Kind mitwächst

Ein Kinderzimmer verändert sich ständig. Was heute noch Spielecke ist, wird morgen zum Platz für Hausaufgaben, Bücher und kleine Rückzugsorte. Umso schöner ist es, wenn ein Kinderzimmer nicht nur für den Moment eingerichtet wird, sondern so geplant ist, dass es ein Kind über viele Jahre begleiten kann.

Doch wo fängt man an? Welches Bett ist sinnvoll? Wie viel Stauraum braucht es wirklich? Und wie schafft man ein Zimmer, das praktisch ist und trotzdem Persönlichkeit hat?

Wir haben unsere wichtigsten Tipps für euch zusammengestellt.

1. Nicht mit der Dekoration beginnen

Es ist verlockend, zuerst über Wandfarben, Teppiche und schöne Accessoires nachzudenken. Bei der Planung eines Kinderzimmers beginnen wir jedoch immer mit den grossen Elementen.Wo steht das Bett? Wo befindet sich der Kleiderschrank? Braucht es bereits einen Schreibtisch? Und vor allem: Wie bewegt sich das Kind später durch den Raum?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kommen Farben, Textilien und Dekoration dazu. So entsteht ein Zimmer, das nicht nur schön aussieht, sondern im Alltag auch wirklich funktioniert.

SORU Tipp: Zeichnet den Raum inklusive Türen, Fenstern und Heizkörpern einmal massstabsgetreu auf. So merkt ihr schnell, welche Möbelgrössen tatsächlich funktionieren.

 

2. Ein Bett wählen, das länger bleibt

Das Bett ist meist das grösste Möbelstück im Kinderzimmer – und eines, bei dem sich eine langfristige Planung besonders lohnt.

Mitwachsende und modulare Bettsysteme können sich verändern, wenn sich die Bedürfnisse des Kindes verändern. Aus einem klassischen Kinderbett kann beispielsweise später ein halbhohes Bett, ein Hochbett oder eine Kombination mit Stauraum und Schreibtisch werden.Wir mögen solche Lösungen besonders, weil nicht nach wenigen Jahren das komplette Zimmer neu eingerichtet werden muss.

Bei SORU findet ihr beispielsweise modulare Systeme von LIFETIME Kidsrooms, die genau nach diesem Prinzip funktionieren.

Lifetime Kidsrooms 4-in-1 Kinderbett für Stoffdach Whitewash

 

3. Stauraum von Anfang an einplanen

Eine Kombination aus geschlossenem und offenem Stauraum funktioniert besonders gut. Dinge, die täglich gebraucht werden, dürfen sichtbar und für das Kind erreichbar sein. Alles andere kann in Schubladen, Boxen oder Schränken verschwinden.

Offene Regalsysteme haben ausserdem den Vorteil, dass sie später ganz anders genutzt werden können. Wo heute Spielsachen stehen, finden in einigen Jahren Bücher, Schulsachen oder Lieblingsstücke ihren Platz.

4. Nicht jeden freien Zentimeter zustellen

Ein Fehler, den wir bei der Kinderzimmerplanung immer wieder sehen: Es sollen möglichst viele Möbel in den Raum passen.

Dabei ist gerade die freie Fläche wichtig.Kinder brauchen Platz auf dem Boden – zum Bauen, Spielen, Malen oder einfach zum Herumtoben. Ein schönes Kinderzimmer muss deshalb nicht komplett möbliert sein.

Manchmal ist ein grosses Regal weniger sinnvoll als eine kleinere, flexible Aufbewahrungslösung. Und manchmal macht eine freie Wand oder eine grosse Spielfläche ein Kinderzimmer erst richtig schön.

5. Verschiedene Bereiche schaffen

Auch in einem kleinen Kinderzimmer kann es helfen, den Raum gedanklich in verschiedene Bereiche aufzuteilen.

Diese Bereiche müssen nicht durch Möbel voneinander getrennt werden. Oft reichen schon ein Teppich, eine Lampe oder unterschiedliche Wandfarben, um einem Bereich eine eigene Funktion zu geben.

Dadurch wirkt das Zimmer automatisch ruhiger und strukturierter.

Lifetime Variante 2

6. Farben wählen, die sich verändern dürfen

Ein Kinderzimmer muss nicht komplett Rosa, Blau oder Beige sein.

Wir arbeiten gerne mit einer ruhigen Basis und setzen Farbe gezielt ein – beispielsweise durch eine einzelne Wand, einen Teppich, Bettwäsche, Lampen oder kleinere Möbelstücke.Das hat einen grossen Vorteil: Wenn sich der Geschmack des Kindes verändert, muss nicht das komplette Zimmer neu gestaltet werden.

Ein neuer Teppich, andere Bettwäsche oder ein paar neue Accessoires können einem Raum bereits eine völlig neue Stimmung geben.Und natürlich darf ein Kinderzimmer trotzdem bunt sein. Es ist schliesslich ein Kinderzimmer.

7. Das Kinderzimmer vorausschauend planen

Ein dreijähriges Kind braucht noch keinen grossen Arbeitsplatz. Es kann aber sinnvoll sein, bereits zu überlegen, wo später einmal ein Schreibtisch stehen könnte.

Ein niedriges Kinderbett ist heute vielleicht perfekt. Wenn sich dasselbe Bett später umbauen lässt, muss nicht wieder alles neu gekauft werden.

Gute Kinderzimmer verändern sich mit ihren Bewohnern.Genau deshalb mögen wir Möbel und Systeme, die nicht nur für eine bestimmte Lebensphase gedacht sind.

Ein Kinderzimmer muss nicht perfekt sein

Am Ende soll ein Kinderzimmer vor allem eines sein: ein Ort, an dem sich ein Kind wohlfühlt.Es darf gespielt werden. Es darf etwas herumliegen. Farben dürfen sich verändern und Möbel dürfen eine neue Funktion bekommen.

Wenn die grundlegende Planung stimmt, kann sich der Rest ganz natürlich entwickeln.Und genau das macht für uns ein schönes Kinderzimmer aus.

Ihr möchtet euer Kinderzimmer neu planen?

Bei SORU unterstützen wir euch bei der Planung eures Kinder- oder Babyzimmers. Gemeinsam entwickeln wir ein Konzept, das zu eurem Raum, eurem Alltag und natürlich zu eurem Kind passt.

Von der Möbelauswahl über Moodboards und Farbkonzepte bis hin zur 3D-Visualisierung könnt ihr euer zukünftiges Kinderzimmer bereits sehen, bevor die Möbel bestellt werden.

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